Einbruchschutz

Bei einbruchhemmenden Maßnahmen, zum Beispiel dem Einbau von Alarmanlagen, dem Einbau und der Nachrüstung von einbruchhemmenden Türen sowie bei der Nachrüstung von Fenstern können Investitionszuschüsse beantragt werden.

Bei Maßnahmen zum Einbruch­schutz werden förder­fähige Investitions­kosten von mindestens 500 Euro pro Antrag bis maximal 15.000 Euro pro Wohnung bezuschusst.

förder­fähige Investitions­kostenHöhe Ihres Zuschusses
weniger als 500 Eurokein Zuschuss
500 Euro bis 1.000 Euro20 %
über 1.000 Euro bis 15.000 Euro10 %
darüber hinausgehende förder­fähige Investitions­kostenkein Zuschuss

Beispiel: Sie wollen einbruchhemmende Maßnahmen in Höhe von insgesamt 5.000 Euro durchführen. Dann erhalten Sie für die ersten 1.000 Euro einen Zuschuss von 20 % (= 200 Euro) und für die restlichen 4.000 Euro 10 % Zuschuss (= 400 Euro). Insgesamt bekommen Sie also einen Investitions­zuschuss von 600 Euro.

 

Gefördert werden u.a.

  • Einbau einbruchhemmender Haus- und Wohnungseingangstüren nach DIN EN 1627 oder besser
  • Einbau von Nachrüstsystemen für Haus- und Wohnungseingangstüren (z. B. Türzusatzschlösser, Querriegelschlösser mit/ohne Sperrbügel)
  • Einbau von Nachrüstsystemen für Fenster (z. B. aufschraubbare Fensterstangenschlösser, drehgehemmte Fenstergriffe, Bandseitensicherungen, Pilzkopfverriegelungen)
  • Einbau einbruchhemmender Gitter und Rollläden
  • Einbau von Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen (z. B. Kamerasysteme, Panikschalter, Personenerkennung an Haus- und Wohnungstüren, intelligente Türschlösser)
  • Einbau von Türspionen
  • baugebundene Assistenzsysteme (z.B. (Bild-)Gegensprechanlagen, Bewegungsmelder, Beleuchtung, baugebundene Not- und Rufsysteme)

Hier finden Sie alle Förderprogramme - Alles ganz ausführlich.